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Herbstkonzert 2009

In die festlich geschmückte Gemeindehalle in Burgstall hatte der Musikverein Burgstetten seine Fans und Freunde zum Herbstkonzert geladen und offensichtlicher Beweis für die Beliebtheit des Abends, der unter dem Motto "James Last and friends" stand, waren die vielen Musikbegeisterten, die den Weg nach Burgstall gefunden hatten.

Den Auftakt bildete die Jugendgruppe unter der Leitung von Helmut Pietsch mit dem Stratford March dem sogleich der Driving Test von Luigi di Ghisallo folgte, bei dem Daniel Pauleit am Schlagzeug ein beeindruckendes Solo vortrug. Als Zugabe folgte dann der Yankee Doodle von Joe Grain - die Jugendgruppe hatte damit eindrucksvoll ihr hohes Ausbildungsniveau bewiesen. Anschließend betraten die Musikerinnen und Musiker der Jugendkapelle mit ihrem Dirigenten Harald Brühmann die Bühne. Te Deum Prelude und Saludos desde Espana meisterten die Jungmusiker mit Bravour bevor Jugendleiter Daniel Krüger die Musikerinnen Vanessa und Isabell Guhr für ihr überdurchschnittliches Abschneiden beim diesjährigen D2-Lehrgang ehren konnte. Das letzte Stück der Jugendkapelle, nämlich Thank You For The Music von ABBA, dirigierte Beate Katzer - und das Publikum sollte den Titel wörtlich nehmen. Denn nach 36 Jahren in der Jugendausbildung beim MVB verabschiedete sich mit Beate Katzer ein Musikerurgestein aus ihrem Amt. Sichtlich bewegt nahm sie die Standing Ovations des Publikums und der Musiker entgegen. 1. Vorstand Klaus Schwaderer zollte ihr Respekt für die geleistete Arbeit und betonte, der Verein sei aufrichtig dankbar für ihr gezeigtes Engagement.

Unsere Jugendgruppe unter der Leitung von Helmut Pietsch.
Die Jugendkapelle mit Saludos desde Espana.
Bjoerne Wahl an den Kesselpauken.
Den D2-Lehrgangen haben dieses Jahr Vanessa und Isabell Guhr bestanden.
Wir verabschieden Beate Katzer nach 36 Jahren in der Jugendausbildung.

Nach einer kurzen Umbaupause übernahmen Bernd Vorholt und das Blasorchester die Bühne. Mit der mitreißenden Fanfare For A Common Man eröffneten die Musikerinnen und Musiker den zweiten Teil des Abends. James Last - das war das Motto des Herbstkonzertes und mit der Titelmelodie des Filmes "Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung" läutete das Blasorchester dann auch einen Abend im Big-Band-Stil eindrucksvoll ein. Im Anschluss daran wurden Medleys von Herp Alpert und Bert Kaempfert, die beide eine enge musikalische Beziehung zu James Last verband, vorgetragen. Zahlreiche Solisten, namentlich Kerstin Pfähler, Elke Niemczyk und Kerstin Lachenmaier an den Flöten, Klaus Hönig und Johannes Fontaine an den Trompeten sowie Anja Weber an der Posaune und Harald Brühmann am Flügelhorn kamen zum Einsatz - die hohe Qualität der Soli waren ein klarer Beleg für die äußerst gute Ausbildung im Verein. Nun sollte der Höhepunkt des Abends folgen: Kerstin Lachenmaier berührte die Zuhörer bis ins Innerste mit ihrem Querflötensolo im Einsamen Hirten, das in dem Kinofilm Kill Bill 1 von Quentin Tarrantino große Bekanntheit erlangt hatte. Es folgte nahtlos das populäre Bridge over troubled Water von Simon and Garfunkel, bevor A String of Pearl von Glenn Miller in einem James Last Arrangement vorgetragen wurde. Hier begeisterte Klaus Hönig das Publikum mit seinem Solo des Chorus. Stefan Schwaderer und Moritz Lecsko glänzten anschließend mit ihren Soli im Duke-Ellington-Stück A String of Pearls. Den Abschluss des Konzertes bildete ein Block mit Stimmungsmusik: zunächst wurde der flotte und schmissige Fliegermarsch von Hermann Dostal vorgetragen und zum Abschluss der Country Call von Jules Hendriks. Hier hatten die vielen kreativen Köpfe des Vereins mal wieder ihren Ideenreichtum unter Beweis gestellt: die Musiker spielten mit Wildwest-Kopfbedeckungen und die Lichteffekte waren vom Feinsten.

Kerstin Lachenmaier mit dem Stück "Einsamer Hirte" von James Last.
"Do nothin' till you hear from me" und Moritz Lesco.

Doch was wäre ein Konzert des MVB ohne Zugaben? Bernd Vorholt und seine Musiker mussten den Publikumswünschen mit Ich war noch niemals in New York von Udo Jürgens, Games that Lovers Play und schlussendlich What a Wonderful World von Louis Armstrong nachkommen.

Wilder Westen.
Abschlussworte unseres Dirigenten.

So fand das Herbstkonzert einen gelungenen musikalischen Abschluss, selbstverständlich saßen Zuhörer und Musiker noch lange bei bester Stimmung beieinander. Großer Dank ergeht an die unzähligen Helferinnen und Helfer im Hintergrund, seien es diejenigen, die beim Auf- und Abbau geholfen haben, die die Lichtanlagen bedient haben, die für die Dekoration gesorgt haben, die den Barbetrieb übernommen haben oder das Küchenteam, das für das leibliche Wohl sorgte. Danke euch allen - ohne all eure fleißigen Hände wären Veranstaltungen wie diese nicht möglich.

 
 
 
 
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